Willkommen in Castasegna

Für Individualisten,
für Ruhesuchende,
für Bergfreunde.
Ein historisches Haus aus dem Jahr
1730 mit viel Charme und dicken Wänden wartet auf Euch.
Der Sommer ist meist gut gebucht. Im Frühling und im wunderbaren Herbst hat es noch freie Termine für gemütliche Ferien direkt an der Grenze zu Italien.
Hier ein paar Impressionen und wichtige Fakten.
Seit einiger Zeit gibt es
neue, noch bequemere Betten in den beiden Zimmern.
So können maximal sechs Personen gemütlich übernachten.
Für alle die das Bergell lieben oder lieben lernen.
Georg und Stefan Waldvogel
Hier geht es direkt zu einem kurzen Video
Etwas Hintergrund zum Tal
Das Bergell (Val Bregaglia) ist das Tal der oberen Maira zwischen dem Malojapass (1'815 m ü. M.) und Chiavenna (333 m).
Der Name Bergell leitet sich aus dem lateinischen „Praegallia“, „Vorgallien“ ab.
Das Tal fällt in drei Stufen vom Malojapass ab: zunächst auf die Ebene von Casaccia, die gleichzeitig den Zugang zum Septimerpass vermittelt, dann in den Talgrund von Vicosoprano und Stampa. Unterhalb von Stampa steht die Talenge Porta, die das Tal in die beiden Abschnitte Sopraporta und Sottoporta trennt. Auf einer Terrasse rechts oberhalb des Sottoporta liegt das Dorf Soglio.
Der obere Abschnitt, das Sopraporta, ist noch alpin geprägt mit Lärchen, die im Herbst in feurigen Farben leuchten. Das Sottoporta zählt bereits zur insubrischen Zone; hier findet man Kastanienwälder und später vereinzelte Palmen.
Das Bergell ist tief eingeschnitten zwischen den Bergeller Alpen im Süden und den Rätischen Alpen im Norden. Schaustück sind die Bergeller Alpen und dort insbesondere die Dreitausender über der Val Bondasca (Piz Badile, Piz Cengalo, Gemelli und Sciora), aber auch die weiter östlich sich erhebende Gruppe des Piz Bacun.
Kunst, Kultur und Tourismus
Das Bergell ist berühmt geworden durch den italienischen Maler Giovanni Segantini und die Künstlerfamilie Giacometti aus Stampa. Rainer Maria Rilke lebte unter anderem in Soglio. Durch das Bergell führen markierte Wanderwege der «Via Bregaglia».
Castasegna
Es ist ein von Kastanienwäldern umgebenes Grenzdorf. Sehenswert sind die alten Waschbrunnen im Dorf, die Reste des Turms Caslac am Nordhang und der Lehrpfad im Kastanienwald.
Die evangelische Kirche stammt aus dem Jahr 1660. Der Kirchturm wurde 1675 von Pietro Bolla gebaut und die Uhr 1678 von Elias Bart. Die im Jahr 1409 erstmalig erwähnte Kirche von San Giovanni Battista befindet sich im Ortsteil Boscaia. Am Schiff und am Chor sind verschiedenen Baueingriffe erkennbar.
Hier ein Reise-Tipp vom Blick zu den Kastanienwäldern.
Marroni-Lehrpfad
In Castasegna recken jahrhundertealte Edelkastanien-Bäume ihre Äste in den Herbsthimmel und tragen die stachlige Ernte zur Schau. Auf einem Lehrpfad kann man hier an fünf Stationen alles über die feinen Früchte lernen.
Der Lehrpfad zieht sich über rund zwei Kilometer durch den Kastanienhain. Besucher lernen die Verarbeitungsmethoden der Edelkastanien (oder eben der «Marroni») kennen, erfahren, wie man die Kastanienbäume richtig pflegt, welche Kastanienarten es gibt und welchen Gefahren die empfindlichen Pflanzen alljährlich ausgesetzt sind.
Auf Anfrage organisiert die lokale Tourismus-Organisation Führungen (auf Deutsch oder Italienisch) und ermöglicht einen Besuch in einer «Cascina», einer alten Kastanien-Verarbeitungshütte.
Internet:
https://www.bregaglia.ch/intro/de
Die gute Übersicht mit allen Angeboten
Castasegna im Bergell